Mini K. – 2016

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und Mini K. ist nicht mehr so Mini wie sein Name es sagt.

Letzte Woche hatte er die U7a und hat den Kinderarzt aus den „Latschen“ gehauen mit seiner Sprache. Er hat so viele Entwicklungsschritte gemacht. Was uns total überrascht hat, war seine Aussage „er brauche keinen Ninni (Schnuller) mehr“. Da haben wir die Chance genutzt und zwei Tage den Schnuller testweise zu „entfernen“. Danach kam dann die „Ninnifee“ und brachte ihm seinen grössten Wunsch – eine Glocke…

Da sind wir schon beim Thema – mein Sohn mag Glocken – Kirchturmglocken. Egal wo wir sind und eine Kirche in Sicht ist, da müssen wir dann rein – wenn diese geöffnet ist – ansonsten kullern ganz dicke Krokodilstränen. Wir waren im November im Harz und wollten uns die Kirche in Wernigerode anschauen. Diese war geschlossen und Mini K. hat es geschafft, dass ich ins Pfarramt gegangen bin (Mutti kann den Sohn nicht weinen sehen) und gefragt habe ob sie uns die Kirche aufschliessen könne, damit er kurz einen Blick hineinwerfen könne. Die Frau wollte es nicht glauben, hat es aber auch getan und sich sehr darüber gefreut.

Im März ist er in den Kindergarten gekommen und nun ist er körperlich zwar immer noch der Kleinste aber er hat schon mit anderen Jungs eine „Gang“. Kaum kommt einer dieser „Gang“ in den Kiga, dann wird dieser begrüsst und geherzt. Der Kindergarten hat ihm in der Entwicklung total gut geholfen.

Ich bin so stolz auf ihn – natürlich testet er immer aus und hat einen Dickkopf. Ich bin nicht fehlerfrei, dennoch sehr stolz auf meinen Max und seine Entwicklung.

Kommentar verfassen