Kinderzimmer

Jetzt ist Mini K. zwei Jahre alt und sein Zimmer wird immer weniger Baby. Nun ist ein bunter Teppich eingezogen. Er liebt ihn sehr und erzählt mir jedesmal auf welchen Quadrat er steht.

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Im Moment kostet er mir aber auch viele Nerven, denn er testet wie weit er gehen darf und kann. Ich fange jetzt auch langsam an, dass er nachts keine Flasche mehr bekommt (denkt was ihr wollt – ich erziehe mein Kind!). Es gab nämlich Nächte in denen er zwei bis drei Flaschen getrunken hat.

Die Eingewöhnung in den Kindergarten läuft noch immer. Die letzte Woche waren Ferien im Kiga. Nun geht es morgen wieder los – ich bin gespannt, wann er sich daran gewöhnt hat, dass er vormittags dort sein wird. Für mich ist es nicht nur ein völlig neues Gefühl, ihn dort „abzugeben“ sondern auch Freiheit – auch wenn es „nur“ vier – sechs Stunden sind. Das Gefühl meinen kleinen Sonnenschein „abzugeben“ ist schon seltsam. Ich finde dafür keine Worte, ich denke aber, dass alle Muttis mich verstehen werden.

Wenn ich Bilder von Max als Baby sehe, dann blutet mein Mamaherz. Er wird so schnell gross. Ich kann mich mit ihm unterhalten und er zeigt mir was er möchte. Er ist ja erst zwei und wir verlangen so viel von diesem kleinen Menschen. Ich versuche aber, dass er nicht so schnell gross werden muss. Klar gibt es einige Dinge, die er machen bzw. lernen muss aber andere Dinge mache ich mit Freude mit ihm zusammen. Sein unbefangendes lachen ist so herzerwärmend und macht mich glücklich.

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