Fauchy

Heute mussten wir uns von unserer Fauchy verabschieden.

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(Fauchy ist der rechte Nymphensittich)

Sie lag auf dem Boden des Käfigs und sah fix und fertig aus. In den letzten Tagen war dieses Bild relativ „normal“ für uns. Zur Zeit war ihre Eierlegephase – ich hatte letzte Woche schon zwei Eier aus den Käfig genommen – und es sah aus als wenn sie noch ein Ei legen würde und sich ausruhen wollte. Nach einiger Zeit kam mir die Situation schon komisch vor und ich schaute genauer. Sie bewegte sich anders als sonst und zog sich immer mehr zurück. Fips war bei ihr und er stupste sie mehrfach an – da wurde mir klar, dass sie bis zum Abend nicht mehr durchhalten wird.

Ich konnte die Situation nicht aushalten, wollte aber Ruhe nicht stören und hab sie mit Fips dort gelassen. Er sollte doch Abschied nehmen können.

Nachdem ich mit Mini K. unterwegs war, schrieb mir der Ehemann, dass Fauchy es „geschafft“ hat. Da schossen mir die Tränen in die Augen und ich musste mich darauf vorbereiten, dass sobald ich zuhause war erneut einen Vogel beerdigen musste.

Diesmal Fauchy – mit ihr hatten wir viele lustige Momente, wir haben mit ihr gelitten als sie wieder eine „böse“ Feder hatte oder sie in die Eierlegezeit kam. Im Oktober 2008 kamen Fips und Fauchy zu uns. Die beiden waren handzahm und wir haben es genossen, dass die beiden oft bei uns auf der Couch gesessen haben. Mini K. hatte Fauchy auch schon auf den Arm und war so glücklich. Sie war auch so lieb und knabberte an seinem Ärmel.

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Nun müssen wir hoffen, dass Fips damit klar kommt und er sie nicht so sehr vermissen wird.

Leider gehört der Tod zum Leben dazu und wenn Haustiere da sind, muss damit auch gerechnet werden. Es ist aber ein komisches Gefühl, wenn über einen geliebten Tier Erde „geworfen“ wird und dieses nun in der kalten Erde liegt obwohl sie es hier immer gut, warm und gemütlich hatte.

Ich muss nun Mini K. erklären, dass seine „Vogelfreundin“ nicht mehr da ist und es nicht mehr so einfach ist ein Vogel auf den Arm zu nehmen.  🙁 Ich bin echt traurig…

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