Die Nordhälfte von Rhodos

Das Auto war für zwei Tage gemietet also wollten wir am nächsten Tag wieder früh aufstehen. Ich war aber so müde, dass ich die Uhr noch ne Stunde weitergestellt habe! 🙂

Wohin führte uns der Weg zuerst. Natürlich im Norden… Rhodos-Stadt! Wir waren dort zwar am Montag aber es fehlte ja noch der Monte Smith. (Habe ich ja schon berichtet!)

Wir haben auf der Landkarte Kamiros angepeilt. Die Stadt wurde nach dem Erdbeben im 2. Jahrhundert nach Christi nie wieder besiedelt. Kamiros war die kleinste der drei dorischen Städte und hatte ihre Zeit im 6 Jahrhundert vor Christi. Wiederentdeckt wurde sie erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts, ausgegraben von den Italienern erst in den 1930er-Jahren. Die Stadt ist an einen Hang gebaut. Die Einwohner von Kamiros haben ihre schöne Stadt nach einem Erdbeben im Jahre 226 vor Christi wieder aufgebaut. Leider mußten sie dies teuer bezahlen, denn rund drei Jahrhunderte später im Jahre 142 nach Christi machte ein zweites Erdbeben Kamiros gleich. Diesmal wollte aber niemand hier leben und die Stadt wurde nicht wieder aufgebaut!

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Jetzt noch tanken und dann ab nach Petaloúdes – das Schmetterlingstal.

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In diesem 5 km langen Tal leben hunderttausende Schmetterlinge. Sie sitzen unscheinbar an Bäumen, Steinen und Blättern. Durch ihr Muster auf den Flügeln sind sie sehr gut getarnt. Wenn sie jedoch fliegen sieht man die gesamte Flügelspannweite und das Muster der Flügel ist dann rot! Im Schmetterlingstal verbringen die Schmetterlinge ihre Paarungs- und Brutzeit. Dort ist es sehr kühl und durch den Schutz der Bäume konnten wir dort einige Zeit verweilen!

Nun hatten wir auch keine Lust mehr, mit dem Auto zu fahren. Über die Bergstraßen sind wir wieder zum Hotel nach Kolimbia gefahren!

Der Tag wurde wieder mit poolen und schnorcheln beendet! 🙂

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