Die Südhälfte von Rhodos

Wir haben uns an zwei Tagen ein Auto gemietet und wollten so die Insel unsicher machen. Da ich aber gefahren bin – war da nichts mit unsicher machen. Außerdem fahren die Rhodier total schlimm – bei uns würden die so keine Führerscheinprüfung bestehen! 🙂

Gleich früh morgens ging es los… erster Halt war Archangelos, dem zweitgrößten Ort der Insel. Dort hatte ich das Gefühl außerhalb vom Tourismus zu sein. Wir haben uns den Glockenturm der dem Erzengel Michael geweihten Kirche angeschaut. Er ist eine Hinterlassenschaft der italienischen Besatzer. Die Kirche selbst stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Mosiak im Innenhof besteht aus schwarz, weißen Kieseln und ist typisch für Rhodos.

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Nun ging die Fahrt weiter in Richtung Lindos. Dort haben wir auch nur ein Fotohalt gemacht, denn die Innenstadt war voll von Touristenschlangen und ich wollte mich da nicht mit durchdrängeln.

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Der Burgberg bietet auf engsten Raum einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel: aus allen wichtigen Zeitabschnitten sind dort Zeugnisse gefunden worden.

Nun haben wir uns an die Südspitze der Insel aufgemacht. Das Ziel Prasonisi – das Surferparadies! Warum ein Paradies für Surfer? Ganz einfach, denn die Osthälfte – wo wir untergebracht waren ist wassertechnisch sehr ruhig. Nichts mit surfen oder wellenreiten… aber in Prasonisi ganz anders!

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Wie jeder sehen kann ist auf der linken Seite die Ostküste und sehr ruhig. Das sieht aber nur einige Meter (an der Westküste) total anders aus! Es war einfach toll und der Casi hat sich in die Wellen geschmissen!

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Die Tour mußte aber weiter gehen also nun die Westküste wieder hinauf – nächster Stop Monolithos!

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Auf den 240 m hohen Plateau hatten die Johanniterritter, vermutlich im 15. Jahrhundert, eine Burg gebaut. Erhalten sind nur die Mauern, eine dem heiligen Georg geweihte, heute weiß gekalkte Kapelle und ein paar Gebäudereste. Der Aufstieg erfolgt über eine schmale, steinerne Stufen empor. Nachdem Abstieg – ja wir waren dort hoch geklettert  – hatten wir uns eine Abkühlung verdient. In der Kapelle haben wir noch Kerzen für unser Glück (näheres später… 🙂 ) angezündet!

Nun aber zur Abkühlung… wir haben am Kap Foúrni einen sehr einsamen Kiesstrand gefunden! Dort haben wir einen Moment Rast gemacht!

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Der kleine Punkt im Wasser ist Carsten! 😉 Für mich war baden tabu, denn wenn ich Salzwasser auf der Haut habe und dann der Sonne ausgesetzt bin – wäre es fatal! Habe ich eigentlich schon gesagt, dass ich die ganze Woche nicht einen Sonnenbrand hatte… *stolzbin*

Nun hatten wir Hunger und sind dem Rat der Reiseführers gefolgt und haben eine kleine Taverne in Monolithos besucht!

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Als Vorspeise Tzatziki und Salat, Carsten hatte Fisch als Hauptspeise und ich Hühnchen. Dabei gab es frisches Gemüse und Kartoffeln! Lecker…

Frisch gestärkt haben wir uns nun wieder in Richtung Hotel begeben. Vorher aber noch einen Abstecher zu den Epta Piges – sieben Quellen!

Im Tal der “Sieben Quellen” ist die Attraktion der 186m lange, unterirdischer Wassergraben aus der Zeit der italienischen Besatzung stammt. Am Ende des Tunnels liegt ein Teich. Laut Gerüchten und Legenden soll der Gang durch den Tunnel – der stockdunkel ist – Glück bringen!

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Hier ist eine kleine Taverne, zwischen der Touristenattraktion, dort führen sieben Wasserquellen zusammen zu einen kleinen Bach, dieser führt durch den Tunnel…

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… der stockdunkel ist…

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… und endet in einem Naturteich!

An diesem Tag haben wir viel gesehen und es war echt anstrengend. Deshalb hatten wir einen Sprung in kühles Wasser – ob nun Meer oder Pool – verdient!

Nachdem Sprung ins Nass haben wir an der Bar den Abend ausklingen lassen, denn am nächsten Tag stand die Nordhälfte auf den Plan!

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