Wie schnell die Zeit vergeht, …

… dass denke ich mir jedesmal wenn ich Mini K. sehe. Wo ist mein kleines Baby? Nun ist er schon 3 Jahre alt und er wird immer selbstständiger. Ich liebe seine Freundlichkeit. Gestern habe ich mit ihm Rasen gemäht. Er rannte mit seinem Spielzeugrasenmäher immer hinter mir her und hat mir geholfen wo er konnte. Er gibt so viel und ich bin so dankbar, dass ich ihn habe. Durch ihn hat sich mein ganzes Leben verändert. Natürlich habe ich mich auch verändert, denn Max ist nun mein Lebensmittelpunkt. Ich habe aber mein Leben nicht aufgegeben… es gibt ja so einige Mamas, die beim Weg in den Kreissaal ihr „Frausein“ an die Tür hängen, wie eine Jacke und diese dann vergessen. Ich denke, dass ich das nicht gemacht habe – hoffe es zumindest. 🙂

Durch die Geburt hat sich meine Gefühlswelt komplett geändert, mein Kleidungsstil auch – damals habe ich meine High Heels geliebt – nun sind mit Gummistiefel lieber, damit ich mit Max zusammen in Pfützen springen kann. Dennoch denke ich, dass sich mein Kleidungsstil nicht verschlechtert hat – eher gereifter – ich habe ja auch schon nun ein gewisses Alter. 😉

Ich geniesse die Zeit, da ich realisiert habe, dass sie nie wieder kommen wird. Mini K. ist zwar für mich immer Mini K. aber er wird so schnell gross.

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3. Geburtstag

Heute wird Mini K. schon ganze drei Jahre alt. Wo ist die Zeit geblieben?

Ich habe noch in Erinnerung, als der langersehnte Tag der Schwangerschaft endete und die Geburt anfing.

Wir haben in diesen drei Jahren soviel erlebt. Die Eingewöhnung im Kiga, die vielen Spielnachmittage mit seinen Freunden und deren Mütter, die auch meine Freundinnen geworden sind.

Max hat so tolle Patentanten, die jederzeit für ihn da sind und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Natürlich haben seine Großeltern – seine geliebten Oma und Opa – ihn auch sehr geprägt und ich bin sehr sehr dankbar dafür, dass sie Max genauso Oma und Opa sind, wie meine Großeltern es bei mir waren.

Mini K. kann auch sehr launisch sein, dennoch ist er mein Sonnenschein. Er ist sehr höflich und freundlich – darauf bin ich sehr stolz.

Wir werden seinen Geburtstag mit Schokotorte feiern. Zum Abend gibt es gegrillte Würstchen, die er sich gewünscht hat.

Mini K. – 2016

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und Mini K. ist nicht mehr so Mini wie sein Name es sagt.

Letzte Woche hatte er die U7a und hat den Kinderarzt aus den „Latschen“ gehauen mit seiner Sprache. Er hat so viele Entwicklungsschritte gemacht. Was uns total überrascht hat, war seine Aussage „er brauche keinen Ninni (Schnuller) mehr“. Da haben wir die Chance genutzt und zwei Tage den Schnuller testweise zu „entfernen“. Danach kam dann die „Ninnifee“ und brachte ihm seinen grössten Wunsch – eine Glocke…

Da sind wir schon beim Thema – mein Sohn mag Glocken – Kirchturmglocken. Egal wo wir sind und eine Kirche in Sicht ist, da müssen wir dann rein – wenn diese geöffnet ist – ansonsten kullern ganz dicke Krokodilstränen. Wir waren im November im Harz und wollten uns die Kirche in Wernigerode anschauen. Diese war geschlossen und Mini K. hat es geschafft, dass ich ins Pfarramt gegangen bin (Mutti kann den Sohn nicht weinen sehen) und gefragt habe ob sie uns die Kirche aufschliessen könne, damit er kurz einen Blick hineinwerfen könne. Die Frau wollte es nicht glauben, hat es aber auch getan und sich sehr darüber gefreut.

Im März ist er in den Kindergarten gekommen und nun ist er körperlich zwar immer noch der Kleinste aber er hat schon mit anderen Jungs eine „Gang“. Kaum kommt einer dieser „Gang“ in den Kiga, dann wird dieser begrüsst und geherzt. Der Kindergarten hat ihm in der Entwicklung total gut geholfen.

Ich bin so stolz auf ihn – natürlich testet er immer aus und hat einen Dickkopf. Ich bin nicht fehlerfrei, dennoch sehr stolz auf meinen Max und seine Entwicklung.

Meine kleine Welt

Meine kleine Welt ist so schön und ich bin in dieser Welt glücklich. Mini K. wird jeden Tag immer grösser – so scheint es mir zumindest. Mein kleiner Max wird groß und es macht so viel Spaß sich mit ihm zu unterhalten, zu zanken oder auch zu diskutieren.

Natürlich sagt jede Mutti über ihr Kind, dass es total toll sei und kein anderes Kind so klug, hübsch und aufgeweckt ist. Max ist das für mich natürlich auch und er stellt mich immer wieder auf die Probe und versucht, dass mein Geduldsfaden reisst.

Mäxchen rockt den Kindergarten und mir wird bewusst, dass ich hier ein ganz grosses Glück habe. Ich habe einen gesunden kleinen Jungen, meine große Liebe und eine tolle Familie, die uns jederzeit zur Seite stehen. Ob es nur zum babysitten ist oder bei der Gartenarbeit. Ich habe Freunde um mich, die mir sehr wichtig sind.

In der heutigen Zeit gibt es viele Menschen, die viel Leid über andere Menschen bringen. (Das hört sich so schnulzig an aber trifft genau das was ich sagen möchte) Wenn ich die Zeitung aufschlage, dann sehe ich Terror, Gewalt und politische Diskrepanzen. Diese Nachrichten machen mich traurig, vielleicht auch ängstlich.

Warum habe ich vor solchen Nachrichten Angst?
Ich sehe Mini K. und wie soll er in so einer Welt klar kommen? Ich kann nur versuchen ihn die positiven Seiten vom Leben und der Welt zu zeigen. Es gibt so viele tolle Dinge, die ich ihm zeigen möchte. Ich möchte meinen Sohn lachen hören und er soll interessiert an neue Dinge sein.

Carsten und ich werden ihm zeigen wie schön Leben sein kann. Ich bin so froh, Carsten an meiner Seite zu haben.

Meine kleine Welt ist perfekt und ich bin sehr dankbar darüber, dass es so ist. Die Aufgabe wird es sein, dass es so bleibt und ich glaube das ist doch ein Ziel im Leben. 🙂

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Vatertag bzw. Muttertag

Am Donnerstag war es wieder soweit – Vatertag und morgen wird Muttertag sein. Für einige sind diese Tage besondere Feiertage. Beim Vatertag gehen einige Menschen – meist Väter aber eigentlich sind es Jugendliche – einen trinken und „feiern“, dass sie Väter sind. An Muttertag werden die Mütter meist mit Blumen bedacht.

Wie verbringt oder verbrachte Familie K. diese Tage… am Donnerstag waren wir bei meinen Eltern und haben Spargel gegessen. Wir haben diesen Tag mit der Familie im Garten genossen.

Morgen werden wir mit der Familie grillen und die Kids werden unseren Garten unsicher machen. Was bei diesem Wetter ja auch nicht schwer ist. 🙂

Was mir aber wichtig ist, diese Tage einfach mit unseren Lieben zu verbringen.

Anna-Sophie und Max schenken natürlich Oma und Opa bzw. meinen Eltern was zu diesen Tagen aber ich finde das Gefühl der Gemeinsamkeit. Ich ziehe meine Energie und Kraft aus der Familie.

Ich bin sehr dankbar, dass sich der Ehemann für uns die Zeit freischaufelt, um das tolle Wetter und die Familie zu geniessen.

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