Mami sein…

… diese zwei Wörter bedeuten soviel. Dieses Gefühl Mami zu sein ist unbeschreiblich. Es gibt Tage, an denen das Kind einem zum Wahnsinn treibt. Dann gibt es Tage, an denen ist das Kind total hilfebedürftig und kuschelsüchtig. Auch gibt es Tage, da möchte das Kind nichts von einem wissen und nicht zu vergessen die Tage, an denen es ohne Mama nirgendwo hingeht.

Alle aufgezählten Momente können an einen Tag passieren oder sich über Wochen hinstrecken – die so genannten Phasen. Ich habe mich vorher nicht mit Büchern vom aufwachsen des Kindes auseinander gesetzt und werde dies auch nicht tun. Ich erziehe oder lebe mit meinen Mini K. aus dem Bauch und logischen Verstand heraus.

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Jahreswechsel

Tadaa … nun ist 2016! Ich muss mich erstmal an die Schreibweise gewöhnen.

2016 – ein Jahr mit neuen Aufgaben und Situationen, die gemeistert werden müssen. Das Leben halt…

Wo ist denn das Jahr 2015 geblieben? Ich kann es euch nicht sagen, denn ab Dezember verging die Zeit noch schneller – so habe ich es jedenfalls gefühlt.

Heute vor einem Jahr fing Mini K. an mit dem Krabbeln und heute läuft er so schnell, dass ich nicht immer hinterherkomme – wirklich!!

Den Jahreswechsel haben wir mit lieben Menschen verbracht. Ganz entspannt bei leckeren Essen und alles ungezwungen.

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schon 2…

Im Januar wird unser Mini K. schon 2… Wahnsinn oder?

Im Vergleich zu anderen „Kinnern“ (wie er selber sagt) ist er immer noch der Kleinste und Schmalste – hat er von den Eltern! 😉

Wenn ich vergleiche – letztes Jahr konnte er um diese Zeit noch nicht einmal krabbeln und nun flitzt er hier durch die Gegend und hält uns fit. Früher habe ich immer gehört, dass sobald Kinder da sind die Zeit schnell vorbei geht. Dies ist wirklich so! Dieser kleine Mensch hat uns so verändert, ich denke aber positiv.

Es gibt jeden Tag was neues bei ihm. Entweder hat er ein neues Wort in sein Wortschatz aufgenommen oder er macht was neues. Nächstes Jahr geht es in die Krippe und für ihn ist dann das „unbeschwerte“ Kind sein irgendwie vorbei. Ich geniesse es mit ihm morgens im Bett zu kuscheln und herumzualbern.

Max ist schon ein Sonnenschein und ich bin gespannt auf das was kommen wird. Es werden mit Sicherheit noch einige Tränen, schlaflose Nächte aber auch herzhaftes lachen geben. Max gibt mir so viel – alles hat einen Sinn!

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Krankenhaus

Da befinde ich mich am Freitagvormittag in der Notaufnahme.

Der Ehemann trägt seit zwei Wochen schlimme Bauchschmerzen mit sich herum. Ich habe ihm schon mehrmals gesagt, dass er doch mal einen Arzt aufsuchen sollte.

Leider hat er nicht auf mich gehört und so wurde ich am Freitag morgen mit den Worten geweckt, dass wir doch bitte zum Arzt fahren sollen.

Eigentlich war ja geplant, dass wir zusammen in Richtung Dortmund fahren aber bevor da etwas passiert…

Die Ärztin hat ihm gleich die Einweisung für das Krankenhaus fertig gemacht und wir sind nach Hause und haben seine Tasche gepackt. Mini K. konnten wir zu den Grosseltern bringen.

An dieser Stelle – einen lieben Dank an meine Eltern, dass sie mir in dieser Situation zur Seite gestanden haben. Es hat mir sehr viel Ruhe gegeben und ich konnte für den Ehemann da sein. 

Nach einigen Untersuchungen stellte sich wohl heraus, dass es mehr als höchste Eisenbahn sei und er schnellstens auf den OP-Tisch muss. In der Wartezeit habe ich mir so einige Gedanken gemacht. So etwas bleibt in solchen Situationen nicht aus, glaube ich. Es kommen Ängste auf, Fragen was passiert wenn es nicht so glimpflich ausgehen würde.

Irgendwann wurde er hereingeschoben (der Ehemann) und ich war so sehr erleichtert ihn zu sehen. Es ist wohl zu einem Blinddarmdurchbruch geworden und ihm geht es dem Umständen entsprechend gut.

Ich bin froh, dass alles so „gut“ gegangen ist – es hätte auch anders ausgehen können. Nun werde ich versuchen so oft es geht bei ihm im Krankenhaus zu sein aber Mini K. nicht zu vernachlässigen. Da habe ich aber tolle Menschen hinter mir stehen, die mich unterstützen und da sind, wenn ich sie brauche. DANKE!!!

Wenn der Ehemann wieder aus dem Krankenhaus ist, mache ich drei Kreuze und freue mich wieder auf den „Alltag“.